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Grundschulsanierung
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Grundschulsanierung - Kinder im Baulärm

Die Grundschule Neutraubling ist in einem maroden Zustand. Das wissen wir alle. Und jetzt ist es amtlich: Die Stadt Neutraubling nimmt mehrere Millionen in die Hand und saniert. Aber statt die Schüler auszulagern und in einem Rutsch das Gebäude auf Vordermann zu bringen, geschieht die Sanierung stockwerkweise. Die bauintensiven Arbeiten sollen dabei auf den Nachmittag verlegt werden. Und diese Sanierung kann bis zu drei Jahre dauern.

Das darf doch nicht wahr sein? Oder? Aber ein Auslagern hätte zusätzlich eine Million Euro verschlungen. Dieses Geld waren dem Stadtrat schließlich ihre Schüler nicht wert. Es versteht sich von selbst, dass kein Aktiver Stadtrat diesem Irrsinn seine Zustimmung gab. Es half nichts, wir wurden massiv von CSU, FW und SPD überstimmt.

Dabei besuchten wir im April 2013 die Grundschule, um uns ein Bild vom Zustand der Schule zu machen. Wir versprachen der Schulleiterin, Frau Keimig-Riegel, uns für eine Gesamtsanierung einzusetzen, siehe Bild. Ein Artikel im Neutraublinger Anzeiger vom April 2013 ist angefügt.


Grundschulsanierung überfällig (April 2013)

Unsere Grundschule sieht schön aus, zumindest von außen. Innen bietet sich im Altbau, auch ohne genaues Hinsehen, ein völlig anderes Bild. Diese Feststellung machten wir Aktiven Bürger bei einer Besichtigung am 22. April: Putz bröckelt an vielen Stellen, die Wände hätten schon vor einiger Zeit etwas neue Farbe nötig gehabt, Flecken an Decken und  Wänden, die offenbar von einem vergangenen Wasserschaden herrühren und eine sanitäre Einrichtung, deren Beschreibung ich dem Leser erspare.

Die Stadtverwaltung sieht Handlungsbedarf und umfassende Sanierungsmaßnahmen sind angekündigt.

Aktueller Planungsstand ist, den Grundschulaltbau Stockwerk für Stockwerk zu sanieren, aber den Unterrichtsbetrieb im selben Trakt aufrecht zu erhalten. Unabhängig davon erhält die Grundschule nach Abriss der alten Förderschule einen Neubau, der die bestehende Raumnot abschaffen und für zeitgemäße Einrichtungen für Ganztagsklassen und für eine Mensa sorgen soll.

So weit, so gut. Man stelle sich jetzt nur mal vor, wie der Unterricht mit Baulärm im oberen Geschoss in den darunter liegenden Etagen aussehen soll. Die Stadtverwaltung hat  angedeutet, man könne die lärmenden Tätigkeiten auf den Nachmittag verlegen. Aber wie soll dann in einem vernünftigen Zeitrahmen saniert werden. Um neue Rohre verlegen zu können müssen nun mal die Wände (auch an Vormittagen) aufgestemmt werden.

Wir Aktive Bürger sehen während der Bauzeit nur eine vernünftige Lösung: die Aufstellung von modernen, zeitgemäßen Containern, sogenannter Module. Hier kann dann in Ruhe Unterricht stattfinden.

 Sowohl der südliche als auch der nördliche Altbau sollte unserer Meinung nach jeweils in einem Zug (über alle Stockwerke) hinweg saniert werden. Das erspart Flickwerk zwischen den Etagen, Zeit und damit letztlich sogar Geld. Natürlich sind Container nicht umsonst, aber dies sollten uns unsere Kinder und die schnelle Aufhebung des mangelhaften Ist- Zustandes wert sein. Wünschenswert wäre auch eine zeitnahe Beendigung der Sanierungsarbeiten und Fertigstellung des Neubaus.

Tamara Finger