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Radnetz in Neutraubling
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Radnetz in Neutraubling


In einer lebenswerten Stadt werden gute und vor allem sichere Verkehrswege erwartet. Sicher müssen die Verkehrswege für alle Teilnehmer sein, besonders aber für die schwächsten, die Fußgänger und Radfahrer. Die Aktiven Bürger sind davon überzeugt, dass für Radfahrer in Neutraubling noch viel zu tun ist. Einige unserer schriftlichen Dokumente der letzten Jahre, die sich um Radwege in Neutraubling drehen, finden Sie hier. 

Als eine der letzten Amtshandlungen hat Bürgermeisterin a.D. Eleonore Mayer einen Radweg in der Waldenburger und Neudeker Straße farbig abmarkieren lassen. Wir haben uns darüber sehr gefreut:

Artikel zum Vorstoß der CSU für mehr Radwege (Neutraublinger Anzeiger, Oktober 2007) von Dr. Edwin Schicker

Der gesamte Stadtrat mahnt mehr Radwege an, doch so richtig passiert ist nichts. Einfach nur reden war Edwin Schicker zu wenig. Er stellte eine Studie für ein Radnetz für Neutraubling auf, ja ein richtiges Netz aus Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen:

Studie zu Radwegenetz, von Dr. Edwin Schicker, 2008

Dazu ein Bild zur Illustration: Bild

Manchmal kommt Hilfe von völlig unerwarteter Seite. Hartmut Schließer wies bei der Vorstellung des städtebaulichen Rahmenplans darauf hin, dass die Radwege ausgebaut werden müssten. Dies haben wir veröffentlicht:

Die Radwege in der Innenstadt müssen ausgebaut werden (Neutraublinger Anzeiger, Mai 2009) von Dr. Edwin Schicker

Besonders lesenswert ist der von Tamara Finger im Mai 2009 veröffentlichte Artikel im Neutraublinger Anzeiger. Er zeigt, dass Radfahren in Neutraubling nicht ganz ungefährlich ist: von einer, die Rad fuhr um das Fürchten zu lernen

In Neutraubling gilt: Radfahrer absteigen (NA, 4.10.2013)


Rund um Neutraubling gibt es erfreulich viele Radwege, an der Ost- und Südumgehung oder beispielsweise inzwischen auch an der Staatsstraße. Es gibt auch einige Zubringerwege in Richtung Innenstadt, so etwa am Moosgraben oder vom Lehenweg durch die Unterführung am Neutraublinger See vorbei bis zur Sudetenstraße.

Aber halt! Ist dieser viel befahrene Weg von der Gärtnersiedlung hin zu den Schulen überhaupt ein Radweg? Schließlich gibt es gleich hintereinander zwei sich widersprechende Schilder: Ein Rad- und Fußwegschild fordert unmissverständlich zum Radfahren auf. Ein weiteres Schild schreit aber gleich hinterher: Radfahrer absteigen und Rad schieben! Ja was gilt denn nun? Ist das Radfahren erlaubt oder nicht? Oder handelt es sich beim Absteigen-Schild nur um ein Versehen? Nein, sicherlich nicht! Denn wenn wir von der anderen Seite her kommen, ergibt sich genau das gleiche Bild.

Eigentlich stört sich ja niemand an diesem Schild, denn Absteigen an dieser Stelle habe ich noch nie jemand gesehen. Doch solche für Radfahrer diskriminierende Schilder haben in einer modernen Stadt wie Neutraubling einfach nichts verloren. Mehrmals haben wir Aktiven Bürger für Neutraubling darauf aufmerksam gemacht und gefordert: Weg mit dem Absteigen für Radfahrer! Für das Problem der vielen spielenden Kinder am Radweg haben wir gleich eine Lösung mitgeliefert: Die direkt am Weg befindlichen Sitzbänke werden näher zum Spielplatz und damit weg vom Radweg versetzt. Doch die Stadt Neutraubling hat bis heute nicht reagiert.

Radfahrer sind wirklich sehr genügsam. Sie erzeugen weder Lärm noch Abgase und beschweren sich auch nicht über solch unsinnige Schilder wie „Radfahrer absteigen“. Den Aufschrei möchte ich hören, wenn an den Neutraublinger Schulen das Schild: „Achtung Schule! Autofahrer aussteigen und schieben“ aufgestellt würde!